Kaufen vom Bauträger

ohne böse Überraschungen

29. September 2010
von Michael Scheuch
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Hausbesitzer sollten nicht auf Dumping-Angebote hereinfallen!

(PM) „Thermografie zum Sonderpreis: Vier Aufnahmen für 100 Euro“. Mit solchen und ähnlichen Anzeigen umwerben seit einigen Jahren nicht nur reisende Fassadenbaufirmen arglose Hausbesitzer, sondern zunehmend auch regionale Versorgungsunternehmen. Kommunen, Geldinstitute und Bausparkassen locken mit preiswerten Thermografien oder verlosen thermografische Aufnahmen. Jetzt im Herbst häufen sich die Angebote wieder, beobachtet der Verband Privater Bauherren (VPB) und warnt vor diesen Offerten.

„Die Thermografie an sich ist ein bewährtes Verfahren und inzwischen auch als Prüf- und Messverfahren bei Gericht anerkannt“, lobt VPB- Sachverständiger Johannes Deeters. „Sie muss aber fachlich richtig durchgeführt und bewertet werden. Das kostet vor allem Zeit, und die hat ihren Preis. Aufnahmen für hundert Euro taugen häufig allenfalls für den Bilderrahmen“, kritisiert der Leiter des VPB-Regionalbüros Emsland. „Solche Angebote sind überwiegend nicht seriös.“

„In der Branche wird viel Schindluder getrieben. Mancher arglose Hausbesitzer wird auch mit manipulierten Thermografieaufnahmen regelrecht über den Tisch gezogen“, beobachtet der Bausachverständige seit Jahren. Das ist technisch möglich: Mit der Wärmebildkamera wird ein Gebäude von außen aufgenommen. Die Kamera erkennt dabei unterschiedliche Oberflächentemperaturen und setzt sie farblich um – die warmen und heißen Zonen in Gelb und Rot, die kühlen in blaue Töne. Im Wärmebild zeichnet sich dann beispielsweise eine schlecht gedämmte Wand in kräftigem Rot ab. Weiterlesen →

20. September 2010
von Michael Scheuch
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Nie ohne Kostenvoranschlag!

(PM) Wer bauen oder modernisieren möchte, der sollte Aufträge nicht voreilig an den Erstbesten vergeben, sondern immer erst mehrere Kostenvoranschläge einholen, Angebote und Leistungen vergleichen. Darauf weist der Verband Privater Bauherren (VPB) hin. Wichtig dabei: Die Kostenvoranschläge müssen vergleichbar sein. Der Auftraggeber sollte sich die handwerklichen Leistungen genau beschreiben und die einzelnen technischen Bauteile separat auflisten lassen. Kostenvoranschläge sind in der Regel gratis, sie gehören zur Akquise. Maximal zwei Wochen braucht ein gut geführter Betrieb für ein Angebot. Muss der Handwerker zur Berechnung des Voranschlages allerdings erhebliche Vorarbeiten erledigen, dann kann das etwas kosten. Darüber sollten Bauherr und Unternehmer vorher sprechen. Bei komplizierten Bausanierungen empfiehlt der VPB, einen unabhängigen Sachverständigen hinzuziehen. Er prüft die Situation und empfiehlt die technisch optimalen Sanierungsschritte. Weitere Informationen unter www.vpb.de.

17. September 2010
von Michael Scheuch
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Solaranlagen sorgfältig planen und Montage überwachen

(PM) Sonnenkollektoren sind von Deutschlands Dächern nicht mehr wegzudenken. Der Bauboom in den vergangenen Jahren hat der Branche enormen Aufwind beschert, hat aber auch technische Probleme offenbart, die noch nicht gelöst sind, warnt der Verband Privater Bauherren (VPB). „Problematisch ist unter anderem die Qualität der Anlagen, denn nicht jede Firma, die heute Solarmodule auf Dächern montiert, hat auch die dafür speziell geschulten Mitarbeiter“, weiß Reimund Stewen, Vorstandsmitglied des VPB. „Oft sind nur angelernte Kräfte mit der Arbeit beauftragt.“ Der VPB rät Bauherren deshalb, Planung und Ausführung vom unabhängigen Sachverständigen kontrollieren zu lassen. Sie sollten sowohl bei der Auswahl der Anlagentechnik als auch bei der Beauftragung der Firma auf Qualität achten. Weiterlesen →

1. September 2010
von Michael Scheuch
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Mit dem hydraulischen Abgleich Geld und Energie sparen

(PM) Energie und damit auch Geld sparen möchten eigentlich alle Hausbesitzer. Die Frage ist wie? „Bei älteren Immobilien lohnen sich auch kleine Schritte“, erläutert Johannes Deeters, Bausachverständiger des Verbands Privater Bauherren (VPB) und Leiter des VPB-Büros Emsland. „Bevor sich Hauseigentümer entschließen, neue Heizsysteme, Wärmepumpen oder Solaranlagen anzuschaffen, sollten sie zunächst die bestehenden Anlagen optimieren, sofern ein Austausch der Anlage aus energetischen Gründen nicht zwingend erforderlich ist.“

Dazu zählt beispielsweise der so genannte hydraulische Abgleich. „Das lohnt sich bei vielen Altbauten“, weiß Johannes Deeters aus Erfahrung: „Wer im vergangenen Winter beobachtet hat, wie einzelne Heizkörper sehr heiß wurden, andere dagegen kühl blieben, der sollte diese Wartungsmaßnahme in Betracht ziehen. Das Hochregeln der Pumpenleistung löst das Problem nicht, sondern kostet nur unnötig Strom.“

Unter hydraulischem Abgleich verstehen Fachleute die Einregulierung des Heizsystems, es ist eine Art Feinjustierung. Die ist nötig, denn Heizungswasser fließt stets nach dem Prinzip des geringsten Widerstands. Bei nicht regulierten Anlagen fließt das Wasser meist durch die Umwälzpumpe direkt zum nächstgelegenen Heizkörper. Weiter entfernte Heizkörper werden dagegen nicht ausreichend versorgt und die zugehörigen Räume bleiben kalt.

Früher wurde der Misstand meist durch den Einbau stärkerer Pumpen oder die Erhöhung der Vorlauftemperatur behoben. Das führte aber zu höherem Energieverbrauch und teilweise überheizten Räumen. Beides ist heute nicht mehr erwünscht. Dafür kann das moderne Heizungssystem heute hydraulisch reguliert werden, damit alle Heizkörper optimal versorgt werden. „Jeder Heizkörper bekommt nur noch die Menge an warmem Wasser, die für die jeweilige Raumtemperatur benötigt wird.“

Ein qualifizierter Heizungsbauer bietet den hydraulischen Abgleich für etwa 500 bis 800 Euro an. „Das lohnt sich in jedem Fall, denn nach dem hydraulischen Abgleich benötigt die Heizung durchschnittlich fünf bis acht Prozent weniger Heizenergie“, erläutert Bausachverständiger Deeters und empfiehlt die energetische Sanierung des Hauses mit der Optimierung der bestehenden Systeme zu beginnen – und mit unabhängiger, firmen- und produktneutraler Beratung. Der hydraulische Abgleich ist inzwischen Stand der Technik und wird sogar von der KfW als Bedingung für die Zuteilung bestimmter Fördergelder vorgeschrieben.

Weitere Informationen beim Verband Privater Bauherren (VPB) e.V., Bundesbüro, Chausseestraße 8, 10115 Berlin, Telefon 030 2789010, Fax: 030 27890111, E-Mail: info@vpb.de, Internet: www.vpb.de.

1. September 2010
von Michael Scheuch
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Wärmepumpen arbeiten nicht überall effizient

(PM) Wärmepumpen gelten als sparsame Alternative zur herkömmlichen Heizung und werden entsprechend beworben. Dabei funktionieren Wärmepumpen nur unter bestimmten Bedingungen optimal, wie der Verband Privater Bauherren (VPB) mitteilt. Wirklich effizient arbeiten Wärmepumpen nur bei niedrigen Heizungsvorlauftemperaturen, also ideal für Fußboden und Wandheizungen, und in Verbindung mit einer guten Wärmedämmung. Dies wird in der Werbung gerne verschwiegen, beobachtet der Verbraucherschutzverband. Auch kaum bekannt: Bei besonders niedrigen Außentemperaturen reicht die Wärmepumpe zur Heizung nicht mehr aus, oft muss dann eine elektrische Zusatzheizung benutzt werden. Und die treibt die Stromrechnung dann kräftig in die Höhe. Der VPB rät, vor dem Kauf einer Wärmepumpe einen qualifizierten und unabhängigen Energieberater einzuschalten. Der klärt, ob Gebäude und Wärmepumpe optimal aufeinander abgestimmt sind und ob sich diese Investition lohnt. Weitere Informationen unter www.vpb.de.

26. August 2010
von Michael Scheuch
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Mehr Nebenkosten bei Immobilienkauf: Fiskus will Hauskäufer schröpfen | FTD.de

Die Kassen sind leer, die Haushaltslage ist angespannt. Für neue Einnahmen im Staatssäckel sollen jetzt Immobilienkäufer sorgen. Gleich fünf Bundesländer planen 2011 die Grunderwerbssteuer anzuheben.

mehr dazu: Mehr Nebenkosten bei Immobilienkauf: Fiskus will Hauskäufer schröpfen | FTD.de.

25. August 2010
von Michael Scheuch
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Nachbarn haben ein Hammerschlags- und Leiterrecht

(PM) Viele Häuser stehen auf der Grundstücksgrenze. Das ist kein Problem, bis der Hausherr seine Grenzmauer sanieren, dämmen oder streichen möchte. Dann muss er den Nachbarn um Zutritt zu dessen Grundstück bitten. Weil nicht jeder Nachbar das gestattet, hat der Gesetzgeber das so genannte Hammerschlags- und Leiterrecht erdacht, erläutert der Verband Privater Bauherren (VPB). Darunter verstehen Fachleute das Recht, das Nachbargrundstück zu betreten, und von dort aus Arbeiten am Gebäude auszuführen, eine Leiter oder ein Gerüst auf dem nachbarlichen Grundstück aufzustellen. Das alles muss der Nachbar dulden, sofern der Bauherr keine Alternativen hat. Der bauende Nachbar darf das fremde Grundstück benutzen, muss dabei aber schonend vorgehen und Schäden ersetzen, gegebenenfalls auch Miete zahlen. Er muss zügig arbeiten, darf weder spät abends, noch in den Ruhezeiten oder an Sonn- und Feiertagen auf Nachbars Boden tätig sein. Wird das Grundstück zum Beispiel landwirtschaftlich genutzt, muss er Rücksicht nehmen und seine geplanten Arbeiten eventuell verschieben. Selbstverständlich muss der Bauherr dem Nachbarn frühzeitig mitteilen, was er vorhat. Der VPB mahnt allerdings zur Vorsicht: Stellt sich der Nachbar stur, dann darf der Bauherr sich nicht über ihn hinwegsetzen, sondern muss sein Hammerschlags- und Leiterrecht einklagen – obwohl es ihm zusteht. Weitere Informationen unter www.vpb.de. Pressemitteilung des Verbands Privater Bauherren VPB

25. August 2010
von Michael Scheuch
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Manager-Magazin: Vorsicht vor der Tilgungsfalle! – manager-magazin.de – Finanzen

Die Konjunktur zieht an, der Optimismus wächst, viele Menschen wähnen ihren Job jetzt sicherer. Immer mehr Menschen nutzen das niedrigste Zinsniveau seit 50 Jahren und wagen den Sprung ins kreditfinanzierte Eigenheim. Doch dieser Schritt sollte gut überlegt sein: Niedrige Raten bergen auch Risiken.

Hamburg – Wer derzeit sein Geld zu einem festen Zinssatz anlegt, kann den Zustand nur beklagen. Denn viel haben die Geldinstitute angesichts des weltweit niedrigen Zinsniveaus nicht zu bieten. Potentielle Bauherren und Immobilienkäufer hingegen dürfen sich über die niedrigsten Bauzinsen seit einem halben Jahrhundert freuen. Dabei sind die Preise für selbstgenutztes Wohneigentum in Deutschland vergleichsweise stabil, wie der Verband Deutscher Pfandbriefbanken (VDP) feststellt.

Der komplette Artikel: Baufinanzierung: Vorsicht vor der Tilgungsfalle! – manager-magazin.de – Finanzen.

23. August 2010
von Michael Scheuch
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Tresor

Ja, vielleicht klingt es ein wenig albern und abgehoben, aber es gibt in jedem Haushalt ein paar Pretiosen, die vielleicht nicht den riesenhaften monetären Wert haben, wohl aber ideelen. Das erste verschenkte Schmuckstück (und sei es aus Silber), der erste selbst verdiente und gekaufte Goldschmuck. Solche Dinge halt. Und die sind einem Tresor gut aufgehoben, da der durchschnittliche Wohnungseinbrecher kein Talent und keine Zeit hat, einen Tresor zu knacken. Am Besten ist dieser versteckt eingebaut und natürlich fest verankert – und wann, wenn nicht beim Neubau sollte man dafür Sorge tragen.

Hinweise zur Sicherung des Hauses insgesamt gibt es unter: http://www.einbruchschutz.polizei-beratung.de

Das Thema Tresore: http://www.einbruchschutz.polizei-beratung.de/wertsachen/schutz/index.htm

11. August 2010
von Michael Scheuch
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Kein Bau ohne Bodengutachten!

Jeder Hausbau beginnt mit dem Bodenaushub. Deshalb spielt die Qualität von Grund und Boden auch eine wichtige Rolle beim Bauen. Darauf weist der Verband Privater Bauherren (VPB) hin. Gerade Käufer von Schlüsselfertigimmobilien vertrauen oft leichtgläubig dem beauftragten Bauunternehmer und hoffen, er werde sich um Dinge wie Aushub und Bebaubarkeit des Bodens schon kümmern – und alles sei im Komplettpreis eingeschlossen. Dies ist aber oft nicht der Fall: Häufig fehlt im Vertrag das Baugrundgutachten. Das ist aber unentbehrlich, denn es zeigt, wie der Baugrund tatsächlich beschaffen ist, ob Bodenfeuchte oder drückendes Grundwasser, Fels oder nicht tragfähiger Boden Probleme bereiten, oder gar mit Altlasten zu rechnen ist. Erst wenn feststeht, worauf gebaut wird, kann der Unternehmer seriös kalkulieren, was Aushub, eventuelle Bodensanierung und Kellerkonstruktion tatsächlich kosten. Weitere Informationen unter www.vpb.de.